Wie läuft eine Traumatherapie ab?

Einblick in den Ablauf einer Einzelsitzung

Ganz anders, als viele denken. Nicht technisch. Nicht klinisch. Sondern menschlich, spürend, klärend. Es geht nicht darum, dich zu reparieren – sondern darum, dich zu erinnern: Wer du bist. Und wer du sein willst. Ich begleite dich gerne auf diesem Weg.


Was dich in der Sitzung erwartet

 

In der Einzelsitzung schauen wir uns an, welche Erfahrungen in deiner Biografie dazu geführt haben, dass die jeweilige Lebenssituation – oder Krankheit – entstehen konnte. Eltern, Großeltern, Schule usw. beurteilten dich nach ihren Maßstäben. Und diese Maßstäbe wurden für dich zur Wahrheit. Meist sind diese Kriterien nicht förderlich oder wertschätzend – sie bleiben an der Kinderseele hängen wie Pech, das man nicht mehr abstreifen kann. Daraus bilden sich Glaubensmuster über dich und die Welt. Diese inneren Überzeugungen wirken weiter. Sie ziehen Situationen, Menschen – und im schlimmsten Fall auch Krankheiten – in dein Leben, die mit diesem Denken in Resonanz gehen. So wiederholen sich bestimmte Erfahrungen immer und immer wieder – dein ganzes Leben lang.

 

 

Der erste Raum – freies Erzählen

Wenn du dich fragst, wie eine Traumatherapie konkret beginnt: Ganz einfach – du darfst erzählen.
Frei, ungefiltert, ohne Druck.

Was dich bewegt.
Wie es dir geht.
Was du brauchst.
Du musst nichts vorbereiten. Du darfst einfach du sein.

Dieses spontane Erzählen ist entscheidend:
Es lädt deine Seele ein, sich zu zeigen – noch bevor der Verstand versucht, etwas einzuordnen.
Ich höre dir aufmerksam zu. Nicht nur mit dem Ohr, sondern mit offenem Herzen.

Und Stück für Stück entsteht ein Bild – wie ein Puzzle, das sich langsam zusammensetzt.

Wenn dieses Bild für mich vollständig ist, bitte ich dich um einen Moment der Stille.
Denn manchmal macht es bei einem bestimmten Wort, Satz oder Gefühl innerlich klick.
Dann weiß ich: Hier ist ein Schlüssel.
Ein Zugang zur tieferen Ursache deiner Lebenssituation oder deines Symptoms.

 

Die tieferen Zusammenhänge erkennen

 

Ein zentraler Schritt in der Traumatherapie ist das Verstehen. Zu begreifen, warum du heute so fühlst oder handelst, wie du es tust. Oft beginne ich mit einem einfachen Blatt Papier. Darauf skizziere ich deine Familie – nicht als Diagnose, sondern als Spiegel. Du wirst erkennen, dass du Teil eines größeren Ganzen bist. Dass viele deiner Gedanken, Ängste oder Verhaltensmuster aus alten Dynamiken stammen. Und dass du lange keine andere Wahl hattest, als genau dieser Mensch zu werden. Diese Erkenntnis ist für viele ein zutiefst befreiender Moment. Denn mit dem Verstehen kommt Erleichterung. Schuld und Scham dürfen gehen. Und du darfst dich selbst – vielleicht zum ersten Mal – wirklich annehmen.

 

 

Bewusstwerdung. Erkenntnis. Heilung.

Der Schlüssel zu allem ist: Bewusstwerdung.

Heilung kann nur dort geschehen, wo du wirklich spürst, worum es geht, nicht nur im Kopf, sondern in jeder Zelle deines Körpers.

Wenn du erkennst, wer du warst – und wer du heute sein willst, beginnt eine tiefe Transformation.


Dein Bewusstsein verändert sich. Und mit ihm: dein Körper, dein Herz, dein Leben. Zusätzlich begleitet dich in der Sitzung eine kraftvolle Heilenergie. Sie hilft dabei, festgehaltene Emotionen zu lösen und dein Feld zu reinigen. So entsteht Raum für etwas Neues und für deinen eigenen Heilungsweg.